Satzung von eva's Stiftung

Die Satzung in Auszügen

§1 Name, Rechtsform, Sitz der Stiftung

(1) Die Stiftung führt den Namen „Stiftung der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva’s Stiftung)“.

(2) Sie ist eine rechtsfähige kirchliche Stiftung des bürgerlichen Rechts mit Sitz in Stuttgart. §2 Stiftungszweck

(1) Zweck der Stiftung ist insbesondere die Förderung von Maßnahmen und Einrichtungen der
– Jugendhilfe,
– Altenhilfe,
– Beratung und Betreuung psychisch Kranker,
– Seelsorge,
– Wohnungslosenhilfe,
– Beratung und Betreuung ausländischer Bürger,
– Hilfe für Menschen mit Behinderung,
– Krankenpflege,
– Sozial- und Lebensberatung,
sowie die Förderung evangelischen Schrifttums.

(2) Der Stiftungszweck wird vorrangig erreicht durch die Förderung Dritter, insbesondere von
– Maßnahmen und Einrichtungen der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart;
– Maßnahmen und Einrichtungen, an denen die Evangelische Gesellschaft Stuttgart direkt oder indirekt beteiligt ist;
– sonstigen Maßnahmen und Einrichtungen Dritter oder die Vergabe von Preisen, die jedoch nicht in Konkurrenz zu Maßnahmen der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart durchgeführt werden sollen.

(3) …

(4) Die Stiftung kann im Rahmen ihres Zwecks auch rechtlich unselbständige, gemeinnützige Stiftungen annehmen, solche Stiftungen als Treuhänderin verwalten oder die treuhänderische Verwaltung gemeinnütziger Stiftungsfonds übernehmen.

(5) …

§4 Stiftungsvermögen

(1) Das Grundstockvermögen der Stiftung besteht im Zeitpunkt der Gründung aus 50.000 Euro des Unterzeichners, sowie den von den Gründungsstiftern zugesagten Beträgen.

(2) Das Stiftungsvermögen ist in seinem Wert ungeschmälert zu erhalten. Dem Stiftungsvermögen wachsen nur die Zuwendungen Dritter zu, die dazu bestimmt sind.

(3) Das Stiftungsvermögen kann mit Genehmigung des Stiftungsvorstandes jederzeit durch Zustiftungen erhöht werden. Die Zustiftungen können in Form von Barund Sachwerten erfolgen. Zugestiftete Sachwerte können auf Beschluss des Vorstands zum Zweck der Vermögensumschichtung jederzeit veräußert werden.

(4) Neben Renditegesichtspunkten können bei der Anlage des Stiftungsvermögens auch soziale, ökologische und ethische Kriterien berücksichtigt werden.

(5) Die Stiftung kann im Rahmen des Satzungszwecks für bestimmte Zwecke oder Projekte Fonds aus Erst- oder Zustiftungen einrichten. Die Erträge dieser Fonds werden ausschließlich für den darin bestimmten Zweck verwendet. Der auf diesem Weg eingerichtete Fond kann einen Namen erhalten, beispielsweise eines Stifters/einer Stifterin.

(6) Ist die vorgesehene Förderung in einem der unter §4 Abs. 5 genannten Fonds nicht mehr möglich, sind die Erträge dieses Fonds für satzungsgemäße Zwecke zu verwenden.

§6 Organe, Stiftungsorganisation

(1) Organe der Stiftung sind der Vorstand, das Kuratorium und die Stifterversammlung.

§11 Stifterversammlung

(1) Die Stifterversammlung setzt sich zusammen aus allen lebenden Stifterinnen und Stiftern der Stiftung. Juristische Personen werden wie natürliche Personen behandelt.

(2) Zur Stifterversammlung wird einmal jährlich durch den Stiftungsvorstand eingeladen.

(3) Aufgaben der Stifterversammlung sind insbesondere:
– den Vorstand und das Kuratorium bei der Weiterentwicklung der Förderpolitik unter Berücksichtigung gesellschaftlicher, politischer und kultureller Veränderungen zu unterstützen;
– Zustiftungen und Zuwendungen durch geeignete Maßnahmen in Absprache mit dem Vorstand zu gewinnen;
– die Arbeit der Stiftung in Absprache mit dem Vorstand öffentlich darzustellen;
– die Berufung von Mitgliedern des Kuratoriums.

 (4) Die Stifterversammlung trifft ihre Beschlüsse mit einfacher Mehrheit.

Genehmigt vom Ministerium für Kultus, Jugend und Sport Baden-Württemberg mit Schreiben vom 16. Dezember 2003

Dies sind nur die wichtigsten Satzungsparagrafen. Die vollständige Satzung erhalten Sie hier als pdf-Datei oder auf Wunsch per Post.

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